Yesterday (on 24 July 2012) the european tv "arte" send a program "A Question of Genes". The 73 minutes video presents the opinions of many international scientists to the general topic of the human origin from Africa.

TV "arte" hat gestern (am 24 Juli 2012), im Rahmen des Themenabends zum Ursprung des Menschens, eine sehr interessante Sendung ausgestrahlt, unter dem Titel: "Eine Frage der Gene".

Die Molekularbiologen Stephan Schuster und Bernard Jordan, Paläoanthropologen Pascal Picq, Yves Coppens und Jean-Jacques Hublin, die Genetiker Axel Kahn, Mark Stoneking, Evelyne Heyer, Lluis Quintana-Murci und Andre Langaney erzählen die faszinierende Geschichte der Eroberung der Erde durch den Homo sapiens, seiner unglaublichen Anpassungsfähigkeit und der daraus resultierenden Vielfalt. Die Dokumentation begleitet ein Forscherteam zu den Khoisan in Namibia, um DNA-Proben zu entnehmen. Die Untersuchung ergibt, dass diese "Buschmänner" direkte Nachkommen der ersten Menschen auf dem afrikanischen Kontinent sind und dass sie über die Jahrtausende hinweg im Unterschied zur übrigen Weltbevölkerung den großen genetischen Reichtum der ersten Menschen bewahrt haben.

Es ist leider zu bedauern, dass die Redaktion der Sendung sich bei den eigenen Kommentaren nicht an eine der Grundregeln der Einheitlichen Physik gehalten hat, welche besagt, dass die zeitliche Abfolge der evolutionären Stufen der Menschwerdung entlang der gleichen kosmischen Zeitskala erfolgt, wie die geologische und klimatologische Entwicklung der Erde selbst.

Das Wichtigste, was in diesem Kontext geklärt werden muss, ist der fundamentale Unterschied zwischen den Klassifizierungsunterstufen einer Familie (family), nämlich einer Gattung (genus) und einer Art (species).

Der aktuell laufende Schritt der Stufe 6 unserer Evolution (mit der Länge von 2.00209 MJ) bedeutet die "Abzweigung" der Familie Homo sapiens von der Ordnung der Primaten. Diese Abzweigung fand in Folge des kosmischen Sprungs der Stufe 6 vor 336569 Jahren statt. Die letzte Zahl zeigt uns klar, dass seit ihrer Trennung unsere Familie bislang nur zwei Schritte der Stufe 5 (mit der Länge von 164878 Jahren) absolvieren konnte. Die entsprechenden kosmischen Quantensprünge der Stufe 5 fanden also vor:

  • 336569 Jahren,
  • 171691 Jahren, und
  • 6813 Jahren statt.

Die Familie Homo sapiens hat also bislang nur drei Gattungen vorgebracht. Die erste von ihnen, die direkt nach dem Sprung der Stufe 6 (vor 336569 Jahren) entstanden ist, hat noch keinen wissenschaftlich anerkannten Eigennamen bekommen. Deshalb nenne ich sie (vorläufig) Gattung Homo sapiens Heidelbergensis, nach der letzten Art der Primaten welche vor dem Sprung der Stufe 6 gelebt hat und dieser Gattung ihr Leben gesichert haben musste. Egal wie diese Gattung auch endlich genannt wird, sie war die direkte Vorfahren-Gattung der zweiten Gattung unserer Familie, der Gattung Homo sapiens Neanderthalensis, die vor 171691 Jahren "geboren" wurde.

Die dritte, und vorläufig letzte Abspaltung unserer Familie Homo sapiens fand, wie man sieht, erst vor 6813 Jahren statt. Erst dann ist deswegen unsere eigene Gattung Homo sapiens Sapiens entstanden, und auf keinen Fall früher. Alle anderen Schätzungen des Zeitpunktes dieser Abspaltung sind rein rechnerisch falsch und müssen deswegen revidiert werden.

Schauen wir uns jetzt die Unterteilung der Lebenszeitspanne der Gattung Homo sapiens Neanderthalensis genauer an. Zwischen den beiden kosmischen Quantensprüngen der Stufe 5, welche die "Geburt" und das "Aussterben" der Gattung der Neanderthaler markierten, hat diese Gattung folgende zwölf Unterteilungen auf eigene Arten (mit einer Lebenserwartung von jeweils 13578.3 Jahren) hervorgebracht:

    • 171691; die Gattung und die erste Art von Homo sapiens Neanderthalensis
    • 158113; die zweite Art von Homo sapiens Neanderthalensis
    • 144535; die dritte Art von Homo sapiens Neanderthalensis
    • 130956; die vierte Art von Homo sapiens Neanderthalensis
    • 117378; die fünfte Art von Homo sapiens Neanderthalensis
    • 103800; die sechste Art von Homo sapiens Neanderthalensis
    • 90222; die siebte Art von Homo sapiens Neanderthalensis
    • 76643; die achte Art von Homo sapiens Neanderthalensis
    • 63065; die neunte Art von Homo sapiens Neanderthalensis
    • 49487; die zehnte Art von Homo sapiens Neanderthalensis
    • 35908; die elfte Art von Homo sapiens Neanderthalensis
    • 22330; die zwölfte Art von Homo sapiens Neanderthalensis
    • 8752; die unvollendete Art von Homo sapiens Neanderthalensis

Jede dieser Arten hatte theoretisch die gleiche Lebensdauer von 13578.3 Jahren, die mit einer "Umweltkatastrophe" der Stufe 4 endete. Dazu müssen wir jedoch den Begriff "Katastrophe" stark relativieren.

Aus unserer heutigen, rein materialistischen Sicht, tendieren wir jeden Übergang zwischen zwei nachfolgenden Schritten unserer Evolution als eine Katastrophe zu bezeichnen, weil solch ein Übergang (der Stufen höher als drei) mit außergewöhnlich starken Erdbeben, Vulkanausbrüchen, Tsunamis und rapiden Verschiebungen der Klimazonen verbunden ist, die allesamt durch entsprechend intensive kosmische Einschläge ausgelöst werden. Dabei müssen wir bedenken, dass die aussterbenden Organismen in diesem Moment bereits am Ende ihrer Lebenslaufbahn gelangt sind und den freien Platz für die eigenen Nachkommen machen müssen. Die wahre Katastrophe findet also nur dann in einem Sprung statt, wenn zusammen mit den "Alten" auch alle Nachkommen ums Leben kommen sollten. Das Aufhalten der Evolution ist aber noch niemals seit deren Beginn vor 3.5 Milliarden Jahren passiert, trotz aller schrecklichsten Ereignisse, welche die Erde in dieser Zeit erleben musste.

Unsre eigene Gattung Homo sapiens Sapiens ist demnach erst 6813 Jahre jung und wird noch 158065 Jahre auf der Erde weiter leben dürfen. Unsere jetzige Art allerdings, die Art Homo sapiens Sapiens ist heute genau auf dem halben Weg zum ersten Sprung der Stufe 4 unserer Gattung, der theoretisch in 6765 Jahren "fällig" wird.

(Mehr über die Perioden der Kosmischen Hierarchie unseres Sonnensystems findet man hier.)

A question not only of genes

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