Einige Zitate aus dem Bericht der NBM-Gruppe aus Mainz
unter der Koordination von Dr. Christian Humburg (humburg.ch(at)gmail.com)

(für die Kontaktadresse siehe den Kommentar unten here)

(NBM-Ergebnisse zum download (pdf.; 19.8 MB)

“Es wird immer schwieriger, an den alten Definitionen des Lebens festzuhalten und es
mehren sich die Stimmen, alternative Wege in der Definition zu gehen (Davis, 2007).
Ist Leben etwas, was sich fortpflanzt, einen eigenen Stoffwechsel hat und ein nach
außen abgeschlossenes Gebilde darstellt? Kommt dann erst eine primitive RNA
hinzu? Stehen Nanoorganismen am Anfang der Lebenskette und zeigen sie uns heute
noch allgegenwärtig in der Natur die Entstehung des Lebens? Ein Paradigmenwechsel erscheint unvermeidlich, da wir nicht mehr sicher sagen können, wo Leben beginnt. Sind die Nukleinsäuren nach bisheriger Defnition eine conditio sine qua non für die Entstehung des Lebens oder sind noch andere Informationsträger des Lebens zu postulieren? Ist eine organische Einheit von 5 nm Durchmesser das Quantum des Lebens? Bei dieser Partikelgröße, die keine Nukleinsäuren enthalten kann, muß darüber nachgedacht werden, ob nicht eine andere Art der Informationsübermittlung die Entstehung von Leben bestimmt oder Eiweiße am Beginn der Kette stehen.”

“Der Nachweis von CNP (kalzifizierende Nanopartikel; nach E.O. Kajander) mit einer Größe von unter l0 µm, zum Teil zerfallend in noch kleinere Kügelchen von 5 nm (Abb. 5D), als das kleinste sich reproduzierende Teilchen, entzieht sich unserer bisherigen Vorstellungskraft und widerspricht dem Koch’schen Kriterium, das die Zelle als die kleinste sich reproduzierende Einheit ansieht. Das Wachstum von CNP auch in zellfreien Kulturen beweist aber, dass sie auch ohne fremde Stoffwechselleistungen gedeihen. In diesem Zusammenhang sei an die Untersuchungen von Enderlein erinnert, der als primitivste Aufbauform des Lebens ein homogenes, unorganisiertes, unbewegliches, jedoch lebendes Eiweiß in Kolloidform, das weder Lipoide oder Nukleinsäurederivate einschließt, beschrieb. Er nannte es Protit, das Urkörnchen allen Lebens mit einem Durchmesser von 10 nm (Enderlein, 1955).”

“CNPs können in Nierensteinen, Gallensteinen, in vitro gezüchtetem Harngrieß, in filtrierten und sterilisierten Urinen, in Liquor und Galle, Gelenkflüssigkeit, Blut, Serum und innerhalb von Blutzellen als isolierte biologische Einheiten auch kulturbildend und membranbildend nachgewiesen werden. Diese Nanopartikel bestehen aus organischem Material (Elementnachweis von C, N, O, P, Na, K, S, in wechselnden Zusammensetzungen).”

“Es gelingt der experimentelle Nachweis, dass organische Nanopartikel sich wie in einem Baukastensystem zu größeren Einheiten und auch Biomembranen zusammensetzen. In Serum,Vollblut, Galle oder Liqor, jeweils in frisch gewonnene Präperaten wie auch nach Kultivierung fanden wir kugelige Nanostrukturen, die sich aus rein biologischen Membranen zusammensetzten. In geeigneten Lösungen (Urin) neigen sie dazu, Apatit aufzulagern.”

Einige der wichtigsten Eigenschaften der CNP (kalzifizierenden Nanopartikeln):

  • EDS -Analyse weist C und O als Hauptelemente aus.
  • Die kleinsten sich reproduzierenden CNP-Teilchen messen unter 10 nm.
  • Kleinster nachgewiesener Nanopartikel misst 5 nm.
  • CNP bilden in vivo und in vitro größere Komplexe und Biomembranen.
  • CNP sind in flüssigen und festen Medien kultivierbar.
  • CNP sind nicht zerstörbar durch Hitze 121°C über 90 Minuten.
  • Die Blut-Hirnschranke ist keine Bariere für CNPs.
  • CNP können nicht als anorganisch entstehende Gebilde angesehen werden.

Einige charakteristische Bilder der lebendigen Nanopartikeln:

NBM_4B
Abb. 4B: Kniegelenkspunktat bei juveniler rheumatoider Arthritis.

NBM_5B
Abb. 5B: 50 nm bis 300 nm große Partikel vermehren sich durch Sprossung bzw.TeiIung.

NBM_6A
Abb. 6A: 220nm großer Partikel, der aus kleineren Kugeln zusammengesetzt ist.

NBM_11A
Abb. 11A: In sterilisiertem und filtriertem Serum-Urin-Gemisch nach 7,5 Monaten bei 37″C
gewachsene knollenfiinnige Struktur ohne Apatitauflagerung.

Nanopartikel und Biomineralisation im Menschen
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7 thoughts on “Nanopartikel und Biomineralisation im Menschen

  • February 13, 2012 at 10:36
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    13.2.12

    Lieber Peter,

    wenn der Abbau der Zellen durch die Endobionten im lebenden Körper erfolgt, wird wohl die Masse der Substanz wiederverwendet. Bei einer EBV-Infektion (Pfeiffersches Drüsenfieber) werden alle T-Lymphozyten im Körper durch das Virus befallen und zerstört. Beim Erwachsenen macht das ca. 2 Kg aus. Das Recycling ist also absolut notwendig. Die Erkrankung wird erst nach Wiederherstellung der Immunantwort überwunden (nach 10 bis 14 Tagen). Im abgestorbenen Körper werden die Endobionten diesen ins Erdreich verlassen, dabei aber ihre Lebensenergie nicht verlieren, sondern vielleicht in den nächsten Baum aufgenommen.

    Die Endobionten sind auch im Pflanzenreich mikroskopisch nachzuweisen. Enderlein spricht sie ja als pflanzlichen Endobionten an, die schon sehr früh in der Zellentwicklung aufgenommen worden sein muß, ähnlich wie die Mitochondrien, die aus aufgenommenen Bakterien hervorgegangen sind. Somit sind sie in jeder Körperzelle vorhanden, können diese aber auch verlassen, da sie auch frei im Serum nachweisbar sind. Es wurde aber bisher die Zusammensetzung der Endobionten nicht untersucht, da sie ja von der Medizin und Biologie ignoriert werden. Vielleicht gibt es unterschiedliche Formen?

    Die Energie der Endobionten scheint unsterblich zu sein, bzw. ist ihr Tod bisher nicht beobachtet worden. Jedenfalls sollen sie noch im Petrolium vorhanden sein und gleiche Bewegungseigenschaften aufweisen. Wilhelm Reich nannte sei kleine biologische Teilchen Bionen und fand sie auch im “anorganischen Bereich”, konnte sie z.B. aus Sandkörnern hervorzaubern und nannte sie dann Sabionen. Demnach würde eine Trennung von anorganischem und organischem Reich schwierig. Wir haben ja auch organische Nanopartikel in Kristallen gefunden. Vielleicht sind diese Partikel der Beginn des Lebens, wenn man Leben als die Kraft definiert, die der Entropie entgegenwirkt (Schrödinger).

    Gruß
    Christian

    Reply
  • February 13, 2012 at 10:33
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    10.2.12

    Lieber Peter,

    das Serum des Blutes ist ein Kolloid, in dem die Endobionten nur durch ihre hohe Beweglichkeit im Lichtmikroskop auffallen. Wenn man den Zerfall des Blutes unter dem Mikroskop beobachtet, sieht man, dass diese Teilchen häufiger und größer werden. Auch innerhalb der Zellen sind sie nach Absterben der Zellen deutlich zu beobachten. Mir scheint dann ihre Aufgabe zu sein, das durch den Zelltod anfallende Eiweiße abgebaut werden. Dies geht so weit, bis alles nur noch aus einem Endobiontenrasen besteht, der dann auskristallisieren kann. (Abb. im Anhang) Dieser Abbau der Zellen geschieht auch ständig im lebenden Organismus, da in jeder Sekunde viele Millionen Zellen sterben und ersetzt werden müssen. Die dabei entstehenden toxischen Abbauprodukte müssen für den Körper wieder recycelt werden. Dabei werden diese Teilchen deutlich größer und können Bakteriengröße erreichen.
    https://picasaweb.google.com/111350865439362582449/TodEinesWeiEnBlutkorperchensGranulozytII
    Andererseits sieht man bei dem völligen Abbau des Blutes neben dem Zerfall der Körperzellen auch ein Verschwinden der parasitären Strukturen oder Bakterien, also eine Rückführung in den Kolloidzustand. Solche durch heftige Beweglichkeit auffallende Nannopartikel sind auch in Pflaumensaft und Milch zu sehen.

    Dazu schreibt Prof. Dr. Gyula de Szilvay in “Grundlagenforschung über Krebs und Leukämie” (1981): setzt sich nicht vielleicht alle lebende Substanz, also insbesondere jede Zelle, aus kleineren, selbständigen Einheiten des Lebens zusammen, die sozusagen die biologischen Atome darstellen und fast so unzerstörbar sind wie die Viren selbst, die nicht nur tiefste, sondern auch höchste Temperaturen zu überleben vermögen? Gewisse Versuche sprechen dafür, dass in der Tat kleinste biologische Bausteine auch bei dem Tod der Zelle nicht völlig zerstört, sondern in einem Kreislauf der lebenden Substanz wieder zum Aufbau neuen Lebens verwandt werden, dass also das Leben in seinem Urbaustein sozusagen unsterblich ist.” “Die kleinsten Einheiten des lebenden Organismus sind nicht die Zellen (Virchow, 1897).., sondern die aus dem Blut- und Gewebezellen heraustretenden Biogranula, die zu einer selbständigen Funktion fähig sind und über eine ausgeprägte Anatomie verfügen. (ebenda):

    Dies biologischen Grundeinheiten sind wahrscheinlich auch in Bakterien vorhanden und werden auch aus ihnen freigesetzt. Diese Endobionten oder Biogranula sind nicht gleichzusetzen mit den organischen Nanorpartikeln oder CNP (Calzifizierende Nanopartikel, Kajander).

    Gruß
    Christian

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      • February 13, 2012 at 13:01
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        Lieber Christian,

        vielen Dank für die nächste hervorragende Information. Bislang haben wir uns auschließlich mit dem Ursprung des Lebens beschäftig. Aber der Übergang vom Leben zurück zu der unbelebten Materie und dann zu neuem Leben ist sicherlich auch ein von der Natur sehr genau “geregelter” Prozess. Die Entesthung des Lebens und den Tod müssen eigentlich immer gleichzeitig (auf der Nanoskala des Lichtfeldes) berücksichtigt und beobachtet werden.

        Gruß
        Peter

  • February 8, 2012 at 14:44
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    Danke Dr. Christian Humburg für den neuen interessanten Link zum Artikel von Dr. Peter Rohsmann über die Symbionten.

    Reply
    • February 8, 2012 at 14:55
      Permalink

      Danke Christian,
      es is wieder eine interessante Lektüre.
      Die Gedanken und die Hypothesen gehen allgemein in eine ähnliche Richtung, in der wir beide (und die Einheitliche Physik) das Leben verstehen. Aber es gibt in diesem Artikel viele Behauptungen, die nicht zu halten sind. Es gibt gute Sätze, wie der:
      „Alle Zellen, Organe, ja alle lebende Form wurde von diesen kleinen Teilchen aufgebaut.“ (Antoine Béchamp).
      Es gibt aber auch schlechte, wie dieser:
      “Ich bin der Ansicht, daß die Hauptfunktion dieser Darmbakterien die Erschaffung von Symbionten ist.”
      Wenn die Symbionten kleiner als Bakterien sind, können sie nicht von den Bakterien stammen, sondern umgekehrt, (möglicherweise) die Bakterien von ihnen (aber über die Zwischenstufe der Viren oder etwas ähnliches, wo DNA in einer primitiven Form erscheint). Ähnlich, können keine Nervenzellen “normale” Zellen aufbauen, sondern umgekehrt.

      Der Vergleich mit den Staubpartikeln in einer Scheune ist auch ein schlechtes Beispiel, es ist irreführend; das Verschwinden aus unserem Sichtfeld kann man nicht mit dem Verschwinden aus dem Organismus (aus dem Blut) vergleichen. Wenn die Symbionten aber in einer “trockenen” Form weiter existieren sollten, dann müsste man sie so oder so doch sehen können. Sie sollen doch aus ebenso sichtbaren Protiten aufgebaut (zusammengesetzt) werden.

      Bei der Gelehgenheit, ich vermute dass die Protiten tatsächlich verschwinden können, nachdem sie desintegriert (“desenergetisiert”) werden. Als die erste Stufe über dem universellen Niveau des Lichtfeldes kehren die Protiten einfach in das Lichtfeld zurück als “negative” oder “mißglückte” Fluktuationen dieses Feldes. Und Symbionten (meine Nanoviroiden oder Deine biologischen Nanopartikeln oder auch diese Nanoteilchen aus denen die Partikel des Roten Regens entstehen) sind einfache toroidalne Strukturen der Protiten.

      Dieser Satz:
      „Der Protit ist wahrscheinlich der Link zwischen Energie und Materie und zwischen den biologischen und physikalischen Wissenschaften.“ (Gaston Naessens)
      ist annehmbar, nachdem wir ihn jedoch aktualisieren müssen:
      Der Protit ist der Link zwischen dem Lichtfeld und den höheren Stufen der belebten Materie.

      Den wichtigsten für alle Mediziner Satz finden wir auf der letzten Seite des Artikels:
      “Béchamp hatte schon die Vorstellung, Protiten seien unzerstörbar, kämen in allen Lebewesen vor und würden den Übergang von lebloser zu lebender Materie darstellen. So glaubte Béchamp, Krankheiten würden nicht durch eine äußere Ursache, eine Infektion entstehen, sondern durch eine innere Ursache, nämlich eine Milieuveränderung.”

      Gruß
      Peter

      Reply
  • January 27, 2012 at 14:10
    Permalink

    Lieber Peter,

    wir sind (mit der Veröffentlichung) einverstanden, wenn Du die Bilder zitierst und zeigst, dabei aber auf die Arbeitsgruppe verweist. Für den Fall, dass das Hochladen unserer Zusammenfassung nicht gelingt, hier die Problemstellung der Arbeitsgruppe:

    Nanopartikel und Biomineralisation im Menschen
    Bericht der freien Arbeitsgruppe an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz
    Unpublizierte Ergebnisse, Januar 2012
    Nanoorganismen – Sie leben doch!

    Christian Humburg, Facharzt für Kinder- und Jugendmedizin [Koordinator]
    Arun Banerjee, ehemals Institut für Mineralogie
    Astrid Schäfer, ehemals Institut für Zahnärztliche Werkstoffkunde und Technologie
    Joachim Huth, Max-Planck-Institut für Chemie, Mainz ,
    Jürgen Fröhlich, ehemals Institut für Mikrobiologie und Weinforschung,
    Jürgen R.E. Bohl, ehemals Institut für Pathologie, Abteilung Neuropathologie,
    Gunther M. Rothe, Institut für Botanik

    Korrespondenzadresse :
    Dr.med. Christian Humburg, D 55131 Mainz, Zeppelinstr. 25, Facharzt für Kinder- und Jugendheilkunde
    Tel : +49 (0) 6131-384794, Fax : +49(0)6131-232423
    E-mail: humburg.ch@gmail.com

    Problemstellung:
    E. Olavi Kajander entdeckte 1985 auf einer Zellkultur eine Kontamination durch Wachstum von Nanopartikeln. Der Geologe Folk stieß 1986 auf die Existenz von Nanobakterien als Ursache für die Entstehung von Kalkstein und publizierte dies 1992. Seit dem entstand eine lebhafte Diskussion darüber, wie klein die kleinste lebende Struktur sein kann, bzw. wo Leben beginnt. Akerman beschrieb 1993 sich selbst reproduzierende Partikel in Zellkulturen in einer Größe von 50 nm bis 200 nm. Kajander (1996) und Ciftcioglu wiesen ein nicht filtrierbares, nicht sterilisierbares infektiöses Agens nach, das zur Biofilmbildung neigt und cytopathogen für menschliche Fibroblasten und Säugetierzellen ist. Sie wurden auch in Seren von Rindern, Ziegen,Katzen und Hunden gefunden (Barr, 2003). Weitere Forschungen haben eine Fülle von chronischen Krankheiten mit diesen Nanopartikeln in Verbindung gebracht. Seitdem wird die Frage, ob es sich um lebende Nanobakterien oder tote Mineralisationsprodukte handelt, kontrovers diskutiert (Cislar, Young). Da bisher nicht nachgewiesen werden konnte, dass die begleitend gefundene 16sRNA eindeutig aus den Nanopartikeln stammt, wählte Kajander die Bezeichnung kalzifizierende Nanopartikel (CNP). Im deutschen medizinischen Schriftgut wird der Streit um diese These der finnischen Forscher Kajander und Ciftcioglu bisher ignoriert.

    Die interdisziplinäre Arbeitsgruppe Nanopartikel und Biomineralisation im Menschen (NBM) an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz stellte sich die Aufgabe, die Thesen von Kajander zu überprüfen und anhand verschiedener Kriterien, die Frage zu klären, ob die CNPs leben oder anorganische Natur sind.

    Gruß Christian

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